Wichtige Informationen zum Corona-Virus

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,


die Corona-Pandemie beschäftigt uns seit nunmehr einem knappen Jahr. Unser Landkreis Nordsachen wurde zudem als Risikogebiet ernannt und die gemeldeten Infektionszahlen steigen bundesweit weiterhin stark an. 


Am 08. Januar 2021wurde durch die Sächsische Landesregierung auf Grundlage der gemeinsamen Bund-Länder-Gespräche eine neue Corona-Schutz-Verordnung, welche seit dem 11. Januar 2021 gültig ist . Die Verlinkung zu den jeweiligen Dokumenten finden Sie hier auf dieser Seite.


Ich appelliere an alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Wiedemar die geforderten Maßnahmen umzusetzen und dadurch mit Weitsicht für die Gesundheit derer einzutreten, die eventuell nicht dazu in der Lage sind.

Bitte handeln Sie weiterhin so besonnen, ruhig und einsichtig, wie Sie es auch bisher taten. Ich danke Ihnen allen für Ihre Akzeptanz und Nächstenliebe. Bleiben Sie gesund.


Ihr 


Steve Ganzer
Bürgermeister

 

Aufgrund der weiter anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen in Sachsen hat das sächsische Kabinett am 8. Januar 2021 eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen.

Die Beschlüsse der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder und der Bundeskanzlerin vom 5. Januar 2021 wurden dabei berücksichtigt. 

Die Maßnahmen sollen die Infektionszahlen senken und die Dynamik der Corona-Pandemie eindämmen.

Die neue Verordnung gilt vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 7. Februar 2021.

 

Was wurde neu geregelt?

Unter anderem folgenden Regelungen wurden neu aufgenommen: Es wird dringend empfohlen, nur zwingend notwendige Fahrten mit Öffentlichen Verkehrsmitteln wahrzunehmen

und die Auslastung von Bussen und Bahnen auf ein Minimum zu beschränken.

Zudem gilt eine dringende Empfehlung, großzügige Home-Office-Möglichkeiten zu schaffen sowie mobiles Arbeiten zu ermöglichen. 

Solarien und Sonnenstudios sind zu schließen. Ebenso Kantinen und Mensen, soweit die Arbeitsabläufe dies zulassen.

Ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen und Getränken zum Verzehr am Arbeitsplatz. 

Verschärfte Kontaktbeschränkungen

Erlaubt sind Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person

aus einem weiteren Hausstand. Zulässig ist aber die wechselseitige, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen,

familiären oder nachbarschaftlichen Betreuungsgemeinschaften – wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfassen.

Dies gilt auch für pflegende Angehörige.

Ausgangsbeschränkungen gelten weiter

Kindeswohl gilt nun als triftiger Grund, die Unterkunft zu verlassen. Dies gilt sowohl für die Ausgangsbeschränkung als auch die Ausgangssperre.

Die 15-Kilometer-Regel gilt in Sachsen unverändert weiter für das Einkaufen und die Bewegung an der frischen Luft. 

Schulen, Internate und Kindertagesstätten weiter geschlossen

Die neue Corona-Schutz-Verordnung sieht auch vor, dass Schulen, Schulinternate und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bis einschließlich 7. Februar 2021 weiter geschlossen bleiben. 

Einzig die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an Oberschulen, Förderschulen (die nach Lehrplänen der Oberschule unterrichtet werden),

Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12), Beruflichen Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13), Fachoberschulen, Abendoberschulen, Abendgymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12)

und Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12) können die Schulen ab dem 18. Januar 2021 wieder besuchen. Der Unterricht wird aus Infektionsschutzgründen in geteilten Klassen stattfinden.

Alle übrigen Kinder und Jugendlichen verbleiben in häuslicher Lernzeit. Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und Förderschule (Klassenstufe 1 – 4) 

sowie für Kita- und Hortkinder wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.

 

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung gültig vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 07. Februar 2021.

 

 


 

Corona-Schutz-Verordnung am 15. Dezember 2020 angepasst.

Die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung ist an die Beschlüsse der Bundeskanzlerin

und der Ministerpräsidentinnen und –präsidenten vom 13. Dezember angepasst worden.

Die Änderungen treten am 16. Dezember in Kraft und gelten bis einschließlich 10. Januar 2021. 

Lesen Sie hier nach, was geändert wurde.

Hier finden Sie die aktuelle Fassung der Corona-Schutz-Verordnung.

Diese Verordnung tritt am 14. Dezember 2020 in Kraft und tritt mit Ablauf des 10. Januar 2021 außer Kraft.

 


Aufgrund der weiter anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen in Sachsen hat die Staatsregierung am 11. Dezember 2020 eine neue Corona-Schutz-Verordnung mit weiteren Verschärfungen beschlossen.

Die Rechtsverordnung gilt vom 14. Dezember 2020 bis einschließlich 10. Januar 2021.

Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen

Die Verordnung sieht insbesondere Ausgangsbeschränkungen sowie eine nächtliche Ausgangssperre vor. Zudem muss ein Großteil der Geschäfte und Läden schließen.

Der Alkoholausschank und -konsum in der Öffentlichkeit sind verboten. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet und gilt in der Öffentlichkeit, wenn Menschen sich begegnen. 

 

Jeder wird angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren. Es wird empfohlen, auf Reisen, Besuche und Einkäufe zu verzichten, insbesondere in anderen Bundesländern oder im Ausland. Treffen im öffentlichen und privaten Raum sind auf höchstens zwei Hausstände bis maximal fünf Personen zu begrenzen.

Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen nicht mit.

Anlässlich des Weihnachtsfestes sind ab 23. Dezember 12:00 Uhr bis 27. Dezember 12:00 Uhr Treffen mit insgesamt zehn Personen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis zulässig.

Eheschließungen und Beerdigungen mit maximal zehn Personen sind erlaubt.

Verlassen der Wohnung nur mit triftigem Grund

Das Verlassen der Unterkunft ohne triftigen Grund ist untersagt.

Triftige Gründe sind unter anderem: - der Weg zur Arbeit, Schule, Kita, Arzt,

                                                    - unaufschiebbare Prüfungen,

                                                    - Einkaufen für den täglichen Bedarf und Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen

                                                      im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs oder des Arbeitsplatzes

                                                      oder zur nächstgelegenen Einrichtung zur Grundversorgung/für Einkäufe

                                                      des täglichen Bedarfs,

                                                    - Besuch bei Partnern, Hilfsbedürftigen, Kranken oder zur Wahrnehmung des Sorge-

                                                      und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich, Besuch in Pflegeheimen und Krankenhäusern,

                                                    - Treffen und Besuche mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes bis maximal

                                                       fünf Personen bzw. anlässlich des Weihnachtsfestes mit bis zu zehn Personen,

                                                    - Begleitung Sterbender und Beerdigungen sowie

                                                    - Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern des

                                                      Wohnbereichs sowie der Besuch des eigenen oder gepachteten Kleingartens

                                                      oder Grundstücks unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen.

Erweitere Ausgangsbeschränkungen bei anhaltend hohem Infektionsgeschehen

Bei landesweit fünf Tagen andauernder Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt zwischen 22:00 und 6:00 Uhr früh eine erweiterte Ausgangsbeschränkung (Ausgangssperre).

Maßgeblich hierfür sind die veröffentlichten Zahlen des tagesaktuellen Lageberichts des Robert-Koch-Instituts.

Das Verlassen der Wohnung ist in dieser Zeit unter anderem nur aus folgenden Gründen zulässig:

       - Ausübung des Berufs,

       - Weg zur Kindernotbetreuung,

       - Besuch des Ehe- oder Lebenspartners,

       - Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs,

       - Besuch hilfsbedürftiger Menschen und Kranken sowie zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,

       - Arztbesuch,

       - Begleitung Sterbender,

       - unabdingbare Versorgung von Tieren, 

       - in der Zeit vom 24. Dezember bis 26. Dezember zur Teilnahme an einem Gottesdienst sowie

       - Heiligabend und Silvesternacht

Schließung von Geschäften

Schließen müssen Einkaufszentren, Einzelhandel sowie Ladengeschäfte mit Ausnahme zulässiger Telefon- und Online-Angebote

ausschließlich zum Versand oder zur Lieferung.

Erlaubt ist unter anderem die Öffnung von folgenden Geschäften und Märkten des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung:

Lebensmittelhandel, Tierbedarf, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker, Sparkassen und Banken, Poststellen, Reinigungen, Friseure, Waschsalons und Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs, Verkauf von Weihnachtsbäumen, Tankstellen, Wertstoffhöfe,

Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägige Ersatzteilverkaufsstellen sowie selbstproduzierende und -vermarktende Baumschulen, Gartenbaubetriebe und Floristen. 

Die Kundenbeschränkungen pro Quadratmeter in Geschäften gelten weiterhin. Die zulässige Höchstzahl an Kunden, die gleichzeitig anwesend sein dürfen, ist im Eingangsbereich bekannt zu geben. 

Die zuständigen kommunalen Behörden können abhängig von der aktuellen regionalen Infektionslage verschärfende Maßnahmen ergreifen, die der Eindämmung des Infektionsgeschehens dienen.

Einschränkungen für Versammlungen

Unter freiem Himmel sind Versammlungen ausschließlich ortsfest und mit höchstens 1.000 Teilnehmern zulässig, wenn alle Teilnehmer, Versammlungsleiter und Ordner eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. Bei fünf Tagen andauernder Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt sind Versammlungen auf maximal 200 Personen begrenzt, bei einer fünf Tage andauernden Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 300 Neuinfektionen sind 10 Teilnehmer erlaubt.

Im Einzelfall können Ausnahmen erteilt werden, wenn dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Schließung von Schulen, Internaten und Kindertagesstätten

Die neue Corona-Schutz-Verordnung sieht auch vor, dass Schulen, Schulinternate und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bis einschließlich 8. Januar 2021 geschlossen bleiben.

In der Woche vor und nach den Weihnachtsferien (14. bis 18. Dezember 2020 sowie 4. bis 8. Januar 2021) befinden sich die Schüler in häuslicher Lernzeit. Die Schulbesuchspflicht wird für diese Zeit aufgehoben. Für Schüler der Primarstufe (Grundschule und Förderschule Klassenstufe 1 – 4) sowie für Kita- und Hortkinder wird eine Notbetreuung angeboten.

Diese wird in den Grund- und Förderschulen für ihre Schüler und in Horten im Zeitraum 14. bis 18. Dezember 2020 sowie 4. bis 8. Januar 2021 während der üblichen Unterrichts- und Hortzeiten gestattet.

Auch an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist für dort betreute Kinder am 21. und 22. Dezember 2020 sowie in sonstigen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung während der üblichen Öffnungszeiten eine Notbetreuung möglich. Eine Notbetreuung kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn beide Personensorgeberechtigten (oder der alleinige Personensorgeberechtigte) in einem systemrelevanten Beruf tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind.

Für bestimmte Berufsgruppen genügt es, wenn nur einer der Personensorgeberechtigten beruflich tätig ist und an einer Betreuung des Kindes gehindert ist. 

Eine Notbetreuung ist auch möglich, wenn das Jugendamt eine drohende Kindeswohlgefährdung feststellt.

 

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung gültig vom 14.12.2020 bis einschließlich 10. Januar 2021

 

 


 

 

Ab dem 14.12.2020 werden alle Kindertageseinrichtungen sowie Schulen im Freistaat Sachsen geschlossen sein. Für alle wichtigen Informationen sowie Antragsformulare zur Notbetreuung klicken Sie bitte hier.

 

 


 

 

Allgemeinverfügung mit verschärften Corona-Schutz-Maßnahmen erlassen

Für den Landkreis Nordsachsen gilt ab dem 1. Dezember 2020 eine Allgemeinverfügung zur Eindämmung

der Corona-Pandemie. Grundlage dafür ist die neue Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen,

die ebenfalls am 1. Dezember 2020 in Kraft tritt.

Diese verpflichtet die Landkreise und kreisfreien Städte zur Anordnung verschärfender Maßnahmen,

wenn an fünf Tagen in Folge mehr als 50 bzw. 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb

von sieben Tagen verzeichnet wurden.

 

Die Allgemeinverfügung enthält Beschränkungen für das Verlassen der häuslichen Unterkunft sowie

Anordnungen zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung, zu Abgabe und Konsum von Alkoholika im

öffentlichen Raum sowie zur Durchführung von Versammlungen unter freiem Himmel.

Sie gilt bis einschließlich 28. Dezember 2020.

Allgemeinverfügung vom Landkreis Nordsachsen

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 28.11.2020

 


 

 

Die Entschädigungsregelung für Eltern gemäß § 56 IfSG wurden verlängert.

Der Anspruch erwerbstätiger Eltern, die aufgrund coronabedingter Kita- und Schulschließungen ihr Kind zu Hause betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, wird bis zum 31.März 2021 verlängert.

Ein Entschädigungsanspruch besteht künftig auch für Eltern, die ein unter Quarantäne stehendes Kind zu Hause betreuen.

Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

 


 

Landratsamt ergänzt Corona-Hotline um zentrale Mailadresse

Das Landratsamt Nordsachsen hat einen weiteren Kommunikationskanal für Anliegen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie geschaffen.

In Ergänzung zur Hotline gibt es jetzt auch eine zentrale Corona-Mailadresse.

Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! werden schriftliche Anfragen entgegengenommen und zusammen mit den jeweils zuständigen Fachbereichen beantwortet.

 

Die Pressemitteilung vom Landratsamt Nordsachen finden Sie hier.

 


 

 Ab dem 13. November 2020 bis einschließlich 30. November gilt eine neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung.